Schon in der Antike haben sich Bravia und Albion auf einen gemeinsamen Kalender geeinigt, der seitdem nur wenige Veränderungen erfahren hat.
Ein Jahr besteht aus 365 Tagen. Diese gliedern sich in 12 Monate auf. Ein Monat zählt dabei im Schnitt 4 Wochen, die wiederum aus 7 Tagen bestehen.
Die milde bis warme Periode des Jahres wird “Bravoszeit” genannt, während man die Wintermonate als “Sikzeit” zusammenfasst.
Tage & Monate
Die Bezeichnungen der Tage und Monate leiten sich größtenteils aus den Namen bravianischer und albionischer Helden ab.
Manchmal weichen regionale Bezeichnungen von der offiziellen Norm ab. Gerade Halblinge und Zwerge neigen dazu, alltägliche Sprache mit volkseigenem Kolorit zu bereichern. Sofern man aber die offiziellen Bezeichnungen der Tage und Monate gebraucht, sollte man auch unter ihnen auf keine diesbezüglichen Verständigungsprobleme stoßen.
Die Wochentage lauten:
1. Mondi
2. Tirsdag
3. Medwek
4. Turdag
5. Frijdag
6. Sedag
7. Sondag
Die Monate lauten:
1. Jinva
2. Felis
3. Murs
4. Apras
5. Mäi
6. Jon
7. Jolen
8. Agurs
9. Septo
10. Oktov
11. Noves
12. Dekur
Feiertage & Feste
In Bravia wird an zwei Tagen in der Woche, Sedag und Sondag, die Arbeit niedergelegt. Diese Tage sollen der Regeneration und dem Familienleben des Volkes gewidmet sein.
In Albion existiert so eine Regelung nicht. Dort versucht man vielmehr, einen dauerhaften Ausgleich zwischen gesellschaftlichen Pflichten, persönlicher Entfaltung und Erholung zu schaffen.
In Bravia existieren einige besondere Feiertage:
● Bravos-Fest: 11. Jinva
● Erntefest: 06. Oktov
● Tag der Befreiung: 03. Jon
● Neujahresfest: vom 31. Dekur bis zum 01. Jinva
An diesen Feiertagen ist das Arbeiten (bis auf Ausnahmefälle wie die Berufsgruppen der Heiler oder der Büttel) untersagt und es werden in den meisten Ortschaften Feste abgehalten, deren Annehmlichkeiten (Speis und Trank) vom Königshaus spendiert werden.
Ein ganz besonderes Fest
Das Albionische Volk feiert einmal jährlich, am 01. Septo, den so genannten Tag der Königin. Hier versammeln sich die Elfen in ihren Waldtempeln zu Tanz und Musik, während sie sich Orgien körperlicher Liebe mit wechselnden Partnern hingeben. Selbst die Königin solle sich Elfen jeglichen Geschlechts und gesellschaftlichen Ranges hingeben.
Während niemand das Fest als solches abstreitet, gilt dieses pikante Detail als umstritten und das Königshaus Albions bezeichnete es unlängst als lächerliches Gerücht. Wie dem auch sei: Da fremde Völker auf diesem Fest nicht gestattet sind und teilnehmende Elfen sich partout weigern, über die dort stattfindenden Ereignisse zu sprechen, bleibt die Wahrheit wohl vorerst verborgen.

